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24h-Rennen

14.06.2010

Rennbericht zum 38. ADAC Zurich 24h Rennen auf dem Nürburgring

Raeder Motorsport dominiert die Fronttriebler-Fraktion


Das Team aus Büren hat mit dem neu aufgebauten Audi TTS beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring das Maximale herausgeholt.
Nach der Klassen-Pole und Platz 2 in der 2. Startgruppe im Training gaben Elmar Deegener, Jürgen Wohlfarth, Christoph Breuer und Wolfgang Haugg auch während der 24h-Distanz den Ton.
„Um Mitternacht sind wir auf der ersten Bildschirmseite“ war die ungewohnt optimistische Prognose von Fahrzeugleiter Thomas Claas, der seine in Startphase übliche Nervosität diesmal scheinbar an Teamchef Martin Raeder abgegeben hatte.
Mit konstant schnellen Zeiten, aber ohne das Auto zu „überfahren“ konnte sich das Team bereits am Samstag Abend aus eigener Kraft den Top 20 nähern.
Während des ganzen Rennens griffen alle noch so kleinen Zahnräder ineinander – alles funktionierte nahezu perfekt. Manchem wurde fast schon Langweilig: Mechaniker Christoph Kusch wünschte sich schon am Freitag „mehr zu schrauben“ und Chefmechaniker Tim Hoff meinte in der Startaufstellung: „eigentlich kann ich ja jetzt nach Hause gehen...“. Fast hätte er recht behalten, aber eine kleine Ölspur am Galgenkopf schickte Elmar Deegener leicht in die Leitplanken. Der Stopp zur Kontrolle des Fahrwerks dauerte keine 5 Minuten. Nach der Entwarnung von Chef Niki Raeder ging es (mit leicht verstellter Spur) weiter Richtung Top 15.
Exakt dieser 15. Platz im Gesamtklassement war dann auch das Ergebnis am Sonntag Nachmittag um 15:00 Uhr. Souveräner Klassensieg, bester Fronttriebler, Platz 15! Und das alles mit wahrscheinlich weniger als einem Zehntel des Budgets der Werkskonkurrenz aus Rüsselsheim und Wolfsburg.

Ach ja, und mit dem Gesamtsieg hatte man auch noch was zu tun:
Hatte das Team den Kollegen der Schnitzertruppe in der Startaufstellung doch ein Stromaggregat für die Reifen-Heizdecken geliehen.
Glückwunsch nach München und Freilassing und vielen Dank an alle Beteiligten vom Catering bis zum Reifen-Support!

 

02.06.2009

Rennbericht zum 37. ADAC Zurich 24h Rennen auf dem Nürburgring

Beim 24h Rennen auf der Nürburgring Nordschleife konnte das Team von Raeder Automotive einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


Nach der überraschenden Pole Positon am Freitag konnte der Ford GT auch in der Startphase für Begeisterung sorgen.

In einem aufsehenerregenden Duell konnte Dirk Adorf die Führung gegen Marc Lieb im Manthey-Porsche verteidigen und die ersten 6 Runden die Spitzenposition halten. Im Zentimeterabstand flogen Adorf und Lieb über die Nordschleife und kämpften sich durch den „ Verkehr“. Eine Berührung des GT mit einem langsameren Fahrzeug machte dem Infight dann ein vorzeitiges Ende. Adorf musste eine Runde früher als geplant die Box ansteuern, wo das Team aber zum Glück keine größeren Schäden feststellen musste. Mit etwas Rückstand ging der Ford wieder auf die Reise. Mit guten Rundenzeiten von allen Fahrern konnte man sich zu jeder Zeit in den Top 10 halten, ehe am frühen Sonntagmorgen auf Platz 5 liegend im Breidscheid die Ölpumpe ihren Dienst quittierte. Dies bedeutete leider das Ende für den bravourös fahrenden GT.

Nach Platz 2 im Training konnte sich auch der Audi A3 pilotiert von Jürgen Wohlfarth am Start gegen die werkseitig eingesetzten VW Scirocco durchsetzen und die Führung der zweiten Startgruppe übernehmen. Vor allen 5 Scirocco bog Wohlfarth als erster auf die Nordschleife ab und konnte seine Position bis zum Ende seines Turns halten. Der Audi lief das ganze Rennen weitestgehend problemlos. Lediglich eine Reparatur an der Hinterradaufhängung kostete etwas Zeit. Stunde um Stunde konnte sich der A3 auch im Gesamtklassement vorarbeiten und nominell deutlich stärkere Fahrzeuge hinter sich lassen. Im Schlussspurt um den zweiten Klassenrang wurde es dann noch mal eng. Beim Boxenstopp musste man zwischenzeitlich einen weiteren VW passieren lassen. Mit dem Wissen, das dieser auch noch einen Tankstopp zu absolvieren hatte ging Christoph Breuer in den Schlussturn und übernahm kurz drauf wieder die 2. Position in der Klasse. Diese wurde bis ins Ziel verteidigt und der kollektive Jubel beim Zieleinlauf kannte keine Grenzen. 45 Sekunden Vorsprung auf den drittplazierten Scirocco, sowie ein hervorragender 19. Gesamtrang stand nach 24 Stunden zu buche.

Eine tolle Leistung von allen Fahrern und Teammitgliedern! Dafür noch mal ein großes Dankeschön!

Thomas Claas
Dipl.-Ing. Fahrzeugtechnik (FH)
Projektleiter